
Clean In Place (ortsgebundene Reinigung, CIP)
Die gängigste Methode zur lokalen Reinigung von Prozesstanks ist CIP (Clean In Place) unter Verwendung von Sprühköpfen. Auf der Grundlage der Tankkonstruktion werden die richtige Position der CIP-Leitung und der am besten geeignete Sprühkopf ausgewählt. Dabei wird zwischen einer statischen oder rotierenden Sprühkugel, einem Sprühmuster von 180°, 270° oder 360° und der Art der Verbindung gewählt: geschweißt, mit Gewinde oder mittels einer Klammer. Selbstverständlich wird die ordnungsgemäße Funktion der CIP-Leitung und des Sprühkopfes mittels eines Riboflavin-Tests nachgewiesen.
Sterilization In Place (ortsgebundene Sterilisation, SIP)
Ergänzend zur CIP werden geschlossene Prozesstanks manchmal auch mit Dampf sterilisiert. Dies wird mit dem Begriff SIP bezeichnet: Sterilization In Place oder manchmal Steam In Place. Die Sterilisationstemperaturen liegen meist bei ≤ 121 °C. Der Vorteil der automatisierten CIP- und SIP-Reinigung besteht darin, dass die Anlage vor Ort gereinigt werden kann, ohne dass sie demontiert werden muss, wodurch der Produktionsprozess nicht zu lange unterbrochen wird.


Autoklavieren
Für kleinere Prozessanlagen kann manchmal auch eine Reinigung mittels Autoklav gewählt werden. Dabei wird die Ausrüstung nicht vor Ort gereinigt, sondern zerlegt und mittels Autoklavierung sterilisiert. Für unsere Ingenieure ist es wichtig zu wissen, wie die Ausrüstung gereinigt wird, da auch eventuelle Ventile, Instrumente und Zubehörteile autoklavierbar sein müssen.